Westfälische Nachrichten, 18.07.2024
Andreas Terborg und die Stadtranderholung werden häufig in einem Atemzug genannt. Seit 34 Jahren ist der 52-Jährige als Betreuer dabei, seit acht Jahren für die Ferienmaßnahme verantwortlich. Dafür bekam er jetzt die Stadtplakette.
Andreas „Teo“ Terborg und die Stadtranderholung: Das steht seit vielen Jahren für Ferienspaß im XXL-Format. Für seine vielfältigen Verdienste um die Ferienfreizeit wurde der 52-jährige Bankkaufmann am Dienstagabend von Bürgermeister Wolfgang Pieper mit der Stadtplakette ausgezeichnet.
Seit 34 Jahren ist Andreas Terborg ununterbrochen als Betreuer dabei, seit 2016 leitet er die Stadtranderholung. Die Plakette wurde dem 52-Jährigen auf dem Gelände der Stadtranderholung auf der Planwiese im Rahmen einer kleinen Jubiläumsfeier überreicht. Das Betreuerteam und Sponsoren der Ferienmaßnahme honorierten die Ehrung mit viel Beifall.
„Die Würdigung ist ein Zeichen der Wertschätzung und des Dankes für diesen bedeutenden Beitrag zum städtischen Leben und Wohl der Gemeinschaft“, betonte Bürgermeister Wolfgang Pieper. Er bedankte sich – auch im Namen von Rat und Verwaltung – bei Andreas Terborg für seinen langjährigen Einsatz und sein Engagement, das das soziale Miteinander und die Lebensqualität in der Stadt nachhaltig bereichere.
In diesem Jahr feiert die Stadtranderholung auch ihr 50-jähriges Bestehen. In einem Rückblick würdigte Andreas Terborg das jahrzehntelange Engagement des vor einigen Jahren verstorbenen Dieter Voß. Er habe die Ferienfreizeit auf- und ausgebaut. Terborg betonte, dass er an der Seite von Dieter Voß in 26 Jahren viele Projekte mitgestalten und dabei viel lernen konnte. Das habe letztlich den Grundstein für die heutige Ausrichtung gelegt.
Andreas Terborgs Leidenschaft für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ungebrochen. Das spürten die Jubiläumsgäste auch während der Ehrung. Jahr für Jahr bereite es ihm große Freude, mit jungen Menschen zu arbeiten und ihnen unvergessliche Erlebnisse zu ermöglichen, sagte der Bankkaufmann.
Seit seinem 18. Lebensjahr sei er als Betreuer ununterbrochen dabei. „Das war vor 34 Jahren, und es macht mir noch immer viel Spaß, mit Kindern zu arbeiten, Betreuerinnen und Betreuer zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, soziale Kompetenzen zu entwickeln.“
Sein ehrenamtliches Engagement für die Stadtranderholung, wofür Andreas Terborg jeweils seinen privaten Urlaub „opfert“, bezeichnete er als Berufung: „Gemeinsam Gutes tun und für die Allgemeinheit da zu sein, erfüllt mich immer wieder mit großer Freude.“